Und auf Anhieb hat er Erfolg gehabt und den Biber bei seinem Nachtdienst im Bild festgehalten

Gerd Blanke hat eine Kamera aufgestellt um unsere nagenden Freunde zu beobachten

Biber am Mühlenteich in Brome 

Seltene Naturbeobachtung: Biber zieht Junge in Brome auf

Am Mühlenteich in Brome gibt es aktuell eine besondere Naturentwicklung: Ein Biber hat sich dort angesiedelt und zieht erfolgreich Nachwuchs auf. Damit wächst die Biberpopulation im Raum Brome weiter. Insgesamt sind inzwischen vier Biberburgen in der Region bekannt.

Dem Biberexperten des Naturschutzes Bromer Land, Gerd Blanke, ist es gelungen, den Biber am Mühlenteich zu fotografieren. Die Tiere gelten als scheu und sind nur selten zu beobachten – umso bemerkenswerter ist dieser Nachweis.


Biberburg im Mühlenteich: Ideal für die Aufzucht der Jungen

Der Biber hat seine Burg auf einer kleinen Insel im Mühlenteich errichtet. Dieser geschützte Standort bietet optimale Bedingungen für die Aufzucht der Jungtiere.

Mit dem Nachwuchs steigt auch der Nahrungsbedarf deutlich. Laut Blanke ist der Biber deshalb bereits in der Dämmerung aktiv und auf Nahrungssuche im Drömling unterwegs. Die Region bietet mit ihren Gewässern und Auen ideale Lebensbedingungen für den Biber.


Biber im Drömling: Population wächst weiter

Hinweise deuten darauf hin, dass sich Biber bereits seit mehreren Jahren im Bereich des Mühlenteichs aufhalten. Schon vor zwei bis drei Jahren wurden dort Jungtiere gesichtet.

Neben der Biberburg am Mühlenteich gibt es weitere bekannte Standorte:

  • Steimke
  • Wendischbrome
  • Benitz

Die zunehmende Verbreitung zeigt, dass sich der Biber im Drömling erfolgreich etabliert hat.


Begegnung mit dem Biber: Spaziergänger erschreckt

Ein Spaziergänger berichtete kürzlich von einem lauten Krachen am Mühlenteich. Ursache war ein Biber, der einen Baum fällte. Solche Erlebnisse verdeutlichen die intensive Bautätigkeit der Tiere und ihre wichtige Rolle im Ökosystem.


Herausforderungen: Konflikte mit Landwirtschaft möglich

So erfreulich die Rückkehr des Bibers ist, sie bringt auch Herausforderungen mit sich. Durch den Bau von Dämmen stauen Biber das Wasser, was zu Überschwemmungen auf landwirtschaftlichen Flächen führen kann.

Gespräche mit Landwirten sind geplant, um Lösungen zu entwickeln. Auch die zuständigen Behörden – insbesondere im Bereich Wasserwirtschaft – sind gefragt, um ein Gleichgewicht zwischen Naturschutz und Landwirtschaft zu gewährleisten.


Naturschutz in Brome: Erfolgreiche Rückkehr des Bibers

Die Entwicklung am Mühlenteich zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich Naturschutzmaßnahmen wirken können. Der Biber ist ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems und trägt zur natürlichen Gestaltung von Lebensräumen bei.

2014


Biber bei Wendischbrome

Seit Jahren leben in der Region Wendischbrome Biber, die von unserem Biberbeauftragten Gerd Blanke beobachtet werden. Als Gerd Blanke merkte, dass der Biberdamm zerstört wurde, hat der NBL dies den naturschutzbehörden mitgeteilt, bzw. Anzeige erstattet.