Inhalt - Oster-Ferien-Spass der Samtgemeinde Brome 2008 - Auf den Spuren der Wiesenvögel im Feuchtbiotop Drömling
Oster-Ferien-Spass der Samtgemeinde BromeRahmenprogramm des Naturschutz Bromer Land e.V. (NBL)Auf den Spuren der Wiesenvögel im Feuchtbiotop DrömlingNatur erleben – Natur erfahren war das Anliegen des NBL um Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein zum Erhalt der Natur zu schärfen. Das Exkursionsziel war die Politz im Feuchtbiotop Drömling. Bei der Suche nach den Spuren der Wiesenvögel wie Großer Brachvogel, Braunkelchen, Bekassine und Wachtelkönig wurde besonders der Lebensraum in Augenschein genommen. Bodenbrüter wie die Wiesenvögel haben es in unserer Zeit schwer. Durch intensive Bewirtschaftung der Landschaft wird es für die Altvögel immer schwieriger den Nachwuchs aufzuziehen. Kooperationen mit Landwirten aus Brechtorf zeigen aber auch positive Ansätze zu einem nachhaltigen Schutz der bedrohten Vogelarten. Der Spaß kam bei der Wanderung für die Kinder und Jugendlichen nicht zu kurz. Auch Eltern, Oma und Opa die ihre Kinder bzw. Enkelkinder begleiteten, freuten sich über die erlebnisreichen Stunden in der Natur. Eine Rastpause mit Wiesenblumenhonig, frischen Brötchen und heißem Kakao weckte neue Energien und Abenteuerlust bei den Teilnehmern. Frage zum Schluss der Exkursion von den Teilnehmern, wann findet das nächste Ferien-Spass-Programm der Samtgemeinde Brome mit dem Naturschutz Bromer Land e.V. (NBL) statt. |
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Begrüßung am Rühener Hafen und Überblick über das Feuchtgebiet Drömling anhand der Karte im
Schaukasten. |
Auf den Naturlehrpfadstafeln können wir sehen wie der Drömling durch die Eiszeiten entstanden ist. |
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An der Politz angekommen erfahren wir durch Dipl.-Ing. Martin Zenk wie man am besten Wiesenvögel beobachten kann. |
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In so einem weichen Wiesenboden können der Brachvogel und die Bekassine sehr gut mit ihren langen Schnäbeln nach Nahrung suchen. |
In der Pause mit Wiesenblumenhonig, Butter, Brötchen und heißem Kakao wärmt die Frühjahrssonne uns den Rücken. |
Natur-Erlebnis-Quiz für "Schulis"
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Der Kleine Ohresee |
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An jeweils 8 Anlaufstationen des Naturschutz-Quiz entlang der Wege sind Exponate mit Fragen zur Natur und Umwelt aufgestellt. Als Gewinn erhalten die Gruppen z.B. wertvolle Naturbücher, Naturentdeckungspakete oder auch Spiele für die Kindergärten. Seit dem Jahre 2008 werden zwei Veranstaltungen mit jeweils 4 Gruppen durchgeführt. Damit wurden seit 2003 insgesamt über 1200 Kinder aus den Kindergärten der Samtgemeinde Brome an die Natur herangeführt. Eltern, Großeltern und das Fachpersonal der Kindergärten aus der Samtgemeinde Brome begleiteten die Aktion. |
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Obstbäume schneiden„Wenn schon schneiden dann aber richtig“Mit dem Motto „Wenn schon Schneiden dann aber Richtig“ fanden sich am letzten Samstag im Februar ca. 55 Interessierte ausgerüstet mit Schnittwerkzeug auf der Streuobstwiese vor dem Rodelberg am Ohresee ein. |
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Nach Erläuterung der wichtigsten Grundregeln beim Schnitt und der Wuchsgesetzmäßigkeiten, wurde in der großen Runde, der richtige Schnitt an Obstbäumen verschiedener Alterstufen praktiziert. |
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Ziel war es bei der Aktion die Bedeutung von Obstbäumen für die Artenvielfalt bewusst zumachen. So war zu erfahren, dass gerade die sehr alten Bäume sehr wichtig für Tiere, Vögel und auch Pilze sind. Ein Obstbaum und erstrecht eine Streuobstwiese ist mit ca. 80 Jahren am wertvollsten und kann bis zu 300 Arten Lebensraum bieten. In Zeiten der Selbstversorgung gehörten Obstbäume und Obstbaumwiesen als fester Bestandteil zum ortsnahen Landschafts- und Dorfbild. Die alten, oft knorrigen, zum Teil hohlen Bäume waren für Insekten, Vögel, Säuger und auch für den Menschen Nahrungsgrundlage. Auch Heute sind Obstbäume als nützliches Garteninventar sehr beliebt. Vermögen diese Bäume es uns doch den einen oder anderen Gartenaufenthalt nach einem arbeitreichen Tag zu versüßen Alte Bäume die am vergreisen sind und nur noch viele kleine Früchte tragen, können durch fachgerechten Schnitt wieder verjüngt werden. Anschließend tragen Sie wieder sortentypische und leckere Früchte. Gemeinsam wurde dann ein Anfangs sehr unübersichtlicher Baum ausgesucht, um zu zeigen wie in so einem Fall am besten Verfahren wird. Hier ist es gut unter Beachtung der Anfangs erläuterten Regeln sich einen Hauptseitenast nach dem anderen vorzunehmen und auszuschneiden. |
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![]() Der Apfelbaum „vorher“ |
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und „nachher“ ![]() |
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Der Astring am Astansatz, über dem hier sauber der Sägeschnitt ausgeführt wurde, ermöglicht eine schnelle Wundüberwallung. |
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Einige Mutige legten dann im Selbstversuch nach Beratung in der Gruppe auch selber Hand an. |
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Beim gemütlichen Ausklang im Mühlencafe konnte dann im warmen weiter gefachsimpelt werden. Es ist geplant so eine Aktion im Herbst oder nächsten Frühjahr noch mal zu wiederholen. Das Script mit alten Obstsorten und Bildern kann hier heruntergeladen werden. |
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